Prozessrecht –
Strategische Vertretung in Bau- und Immobilienstreitigkeiten

Wenn ein Konflikt nicht mehr aussergerichtlich gelöst werden kann, entscheidet eine klare prozessuale Strategie über Erfolg oder Misserfolg. Gerade im Bau- und Immobilienbereich sind Streitigkeiten oft technisch komplex, emotional aufgeladen und wirtschaftlich bedeutsam. Eine fundierte, strukturierte Prozessführung ist hier unverzichtbar.

Erfolgreiches Prozessrecht beruht auf strategischer Vorbereitung: Ein guter Prozess beginnt lange bevor die Klage eingereicht wird.

— B. Knipp

Konflikte in gerichtlichen Auseinandersetzungen

Konflikte entstehen häufig schleichend, werden jedoch erst ernst genommen, wenn schon erheblicher Schaden entstanden ist. Typische Probleme sind unklare Verantwortlichkeiten, stockende Verhandlungen, widersprüchliche Gutachten oder fehlende Dokumentation. Spätestens wenn Zahlungsansprüche, Mängelvorwürfe oder Schadensersatzforderungen im Raum stehen, ist professionelle rechtliche Unterstützung entscheidend.

Rechtliche Ansätze für eine belastbare Prozesstrategie

Eine wirksame Prozessführung beginnt lange vor dem Gerichtssaal. Sie basiert auf einem strukturierten Vorgehen: klare Analyse des Sachverhalts, systematische Aufbereitung der Dokumentation und eine präzise rechtliche Bewertung. Im Mittelpunkt steht eine Strategie, die auf Effizienz, Überzeugungskraft und wirtschaftliche Sinnhaftigkeit ausgerichtet ist – immer mit dem Ziel, den bestmöglichen Weg zur Konfliktlösung zu finden.

Prozessführung mit Struktur, Klarheit und strategischem Weitblick

Bernd Knipp verfügt über mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung in der Prozessführung und begleitet selbst komplexe Streitigkeiten mit einer klaren, strukturierten und lösungsorientierten Vorgehensweise. Er bereitet Verfahren sorgfältig vor, entwickelt überzeugende juristische Argumentationen und vertritt seine Mandanten konsequent vor staatlichen Gerichten.

Durch seine langjährige Tätigkeit in Bau- und Immobilienstreitigkeiten – oft mit mehreren Beteiligten und anspruchsvollen technischen Fragestellungen – kennt er die besonderen Herausforderungen grosser Verfahren. Diese Erfahrung ermöglicht es ihm, Konflikte realistisch einzuschätzen, strategisch zu steuern und seine Mandanten sicher durch selbst schwierige und vielschichtige Prozesssituationen zu führen.

Bernd Knipp Porträt
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    Vertretung vor staatlichen Gerichten
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    Prozessführung in Bau- und Architektenstreitigkeiten
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    Durchsetzung und Abwehr von Zahlungs- und Schadensersatzansprüchen
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    Vergleichs- und Einigungsstrategien
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    Durchsetzung oder Abwehr von Forderungen
Wenn Ihr Bauprojekt ins Stocken gerät, sorgen wir für die nötige rechtliche Orientierung – kontaktieren Sie uns jetzt.

Knipp Rechtsanwaltsgesellschaft mbH beantwortet häufig gestellte Fragen zum Prozessrecht.

Wie lange dauert ein Bauprozess in der Regel?

Bauprozesse sind komplex und dauern fast ausnahmslos mehrere Jahre, manchmal auch Jahrzehnte (mit Berufung und Revision). Die Dauer hängt von der Komplexität und dem Umfang der Klage, der Beweisführung und Beweiserhebung (Sachverständigengutachten)  und der Auslastung der Gerichte ab.

Welche Unterlagen sollte man für ein Gerichtsverfahren bereithalten?

Verträge, Pläne, Protokolle, E-Mails, Baujournale und Gutachten. Je vollständiger die Dokumentation, desto besser lässt sich die eigene Position durchsetzen.

Gibt es Alternativen zu einem Gerichtsverfahren?

Ja. Mediation, Verhandlungen oder Schlichtungen können Konflikte schneller und kostengünstiger lösen, wenn beide Seiten dazu bereit sind.

Wie hoch sind die Kosten eines Prozesses?

Die Kosten richten sich dem Aufwand und/oder nach dem Streitwert und umfassen Gerichtskosten, Anwaltskosten und Kosten für Gutachten. Eine Vorausschätzung ist zwar möglich, hängt jedoch von vielen nicht immer voraussehbaren Unwägbarkeiten ab.

Wann sollte ein Fall rechtlich eskaliert werden?

Wenn Verhandlungen festgefahren sind oder die Gegenseite Fristen nicht einhält. Eine frühzeitige rechtliche Einschätzung schützt vor weiteren Risiken.